Die Mandolinen-Konzertgesellschaft Wuppertal wurde im Jahr 1934 von Ludwig Mauelshagen gegründet. Von Anfang an wurde Wert auf niveauvolle Programme gelegt. 1968 übernahm Prof. Hartmut Klug die musikalische Leitung und erarbeitete mit dem Orchester sehr vielseitige und interessante Konzerte. 1991 gab er das Dirigat an Stefan Meier weiter, der das Repertoire u.a. durch eigene Kompositionen erweiterte. Von 1994 bis 1997 leitete Thomas Honickel das Orchester. Anschließend wechselte die Leitung vorübergehend zu Gudrun Hofmann, bevor Detlef Tewes das Dirigentenpult übernahm.

 

 

 

Überaus abwechslungsreiche Konzertprogramme kennzeichnen das Orchester: Die Skala reicht von Renaissance über Barock, Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischer Musik. Neben Konzerten mit Free Jazz gab es Konzerte für Kinder, Weihnachtskonzerte sowie Konzerte mit Folklore aus vielen Ländern. So erwarb sich die Mandolinen-Konzertgesellschaft nicht nur in der städtischen Musikszene, sondern auch überregional und international einen herausragenden Ruf Viele Komponisten wurden zu neuen Werken angeregt.

 

Seinen hohen musikalischen Anspruch konnte das Ensemble beim Deutschen Orchesterwettbewerb 2000 unter Beweis stellen, aus dem es als erster Preisträger hervorging. Vorherige Teilnahmen verliefen ebenfalls außerordentlich erfolgreich.

Konzertreisen führten das Zupforchester unter anderem nach Israel, in die frühere Tschechoslowakei, nach Russland, Spanien, Frankreich und Japan, ebenso ins Baltikum, Finnland und in die Türkei.

Die Ausbildung junger Mandolinen- und Gitarrenspieler / -innen ist dem Orchester traditionell ein wichtiges Anliegen. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit der Bergischen Musikschule und der Hochschule für Musik Köln, Institut Wuppertal.

 

Die Zupfmusik, besonders die Mandoline und zuvor die Gitarre, hat seit 1950 eine bedeutende Aufwärtsentwicklung zu hohem künstlerischen Niveau genommen. Die Mandolinen-Konzertgesellschaf Wuppertal hat dabei eine anregende Rolle gespielt.