Armin Kaufmann

 

Armin Kaufmann wurde 1902 in Neu-Itzkany (Bukowina, Rumänien) geboren. Aufgrund der Ereignisse des 1. Weltkrieges übersiedelte die Familie nach Kärnten. Kaufmann studierte in den 20er Jahren an der Wiener Musikakademie Komposition, Violine und Violoncello. Nach dem mit Auszeichnung absolvierten Staatsdiplom unterrichtete er Theorie und Violine am Wiener Konservatorium und konzertierte weltweit als Geiger im Rothschild-Quartett. Bis zu seinem Tod im Jahr 1980 widmete er sich ausschließlich der Komposition, wobei ihm zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen zuteil wurden.

 

Kaufmann liebte vitale Musik und seine Musik ist dies in höchstem Maße. Auf die Frage, ob die Folklore in Bukowina, seiner früheren Heimat, einen Einfluss auf sein Wirken hatte, antwortete er: "Ja, natürlich, und zwar in Zusammenhang mit den Episoden, mit den Zwischenspielen... Hier ist es genauso wie bei Haydn. Indem Zwischenspiele eben nichts Unbedeutendes sind, sondern Triebfedern zu größéren Themen."